Grenze: genant die Krenßen
Beleg
Standard-Flurname
Grenze
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
um 1580
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 81/2.
Weitere Belege
- AUF DER GRENZE
- 1495: die krensen g:nt:
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 96/1., fol. 119 - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Auf die Grenze zieht auf die Lettlö
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grenze
Zu mhd. greniz(e) st. F. ‚Grenze‘, einer Entlehnung des 13. Jahrhunderts aus poln. russ. granica und tschech. hranice ‚Grenzstein, Grenze‘. Die meist erst neuzeitliche Benennung erfolgt nach der Lage an den Gemarkungs- oder Ortsgrenzen. Dem Beleg von ca. 1550 aus Langgöns kann deshalb (und wegen der Flexion) auch der FamN Krenz zu Grunde liegen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grenze
Zu mhd. greniz(e) st. F. ‚Grenze‘, einer Entlehnung des 13. Jh.s aus poln. russ. granica und tschech. hranice ‚Grenzstein, Grenze‘. Die meist erst neuzeitliche Benennung erfolgt nach der Lage an den Gemarkungs- oder Ortsgrenzen. Nur die ältesten Belege in Mosbach (1329) sowie Kleestadt und Langstadt (1495) enthalten vielleicht noch die ältere Bedeutung ‚Gebiet, Feld, Land‘, die greniz(e) als Synonym zu Mark zunächst angenommen hatte. Gränzig (Heubach) liegt am Ortsrand.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Grenze: genant die Krenßen (Langstadt)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/399779_genant-die-krenssen> (aufgerufen am 06.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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