Ton-Äcker: DIE THONAECKER
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ton
Zu ahd. thâha ‚Ton, Lehm, Scherbe‘, mhd. dahe, tahe sw. F. und auch mit Vokallänge dâhe, tâhe ‚Ton‘. Das /n/ ist wohl über die flektierte Form in den Nominativ gekommen, wodurch der Vokal im Mitteldt. vor /n/ zu /o:/ gehoben wurde. Das Wort ist ursprünglich westoberdt. und im Hess. nicht heimisch (dafür: Aul, s.d.).
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ton
Zu ahd. thâha ‚Ton, Lehm, Scherbe‘, mhd. dahe, tahe sw. F. und auch mit Vokallänge dâhe, tâhe
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Ton
Karte 107
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ton-Äcker: DIE THONAECKER (Kleinern)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/392287_die-thonaecker> (aufgerufen am 04.06.2026)
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