Kranich-Hals: der krannighalss/
Beleg
Standard-Flurname
Kranich-Hals
Belegort
Belegtyp
historisch
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Messregister, 1759
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hals
Zu ahd. hals ‚Hals, Nacken‘, mhd. hals st. M. ‚Hals‘. Die Namen verweisen meist auf langgestreckte Örtlichkeiten: Bergrücken, fortlaufende schmale Anhöhen und lange, streifenförmige Flurstücke.
Kranich
Zu ahd. kranuh, kranih, mhd. kranech, kranch st. M. ‚Kranich‘. Benennung nach der Form.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hals
Zu ahd. hals ‚Hals, Nacken‘, mhd. hals st. M. ‚Hals‘. Die Namen verweisen meist auf lang gestreckte Örtlichkeiten: Bergrücken, fortlaufende schmale Anhöhen und lange, streifenförmige Flurstücke. So vielleicht der FlN aus Nieder-Modau
Kranich
Zum FamN Kranich. Der Darmstädter Burgmann Cranich von Dyrnstein rodete Ende des 14. Jh.s ein Waldstück; dort wurde später das Jagdschloss Kranichstein erbaut.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kranich-Hals: der krannighalss/ (Kleinern)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/392170_der-krannighalss> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/392170