Gleis-Kaule: KLEISKAULE

Rezenter Beleg aus Kleinern  
Gemeinde
Edertal
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Gleis-Kaule

Belegort

Belegtyp

rezent

Deutungen

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Gleis

Zu mhd. glîʒ st. M. ‚Glanz‘, einer Ableitung vom starken Verb mhd. glîʒen ‚glänzen, leuchten, schimmern‘, nhd. gleißen. Namengebend war, wie etwa beim FlN Glanz- (s. d.), die Bodenfärbung oder eine durch sie hervorgerufene besondere Spiegelung im Sonnenlicht.

Kaule

Nur in Einzelfällen zu mhd. kûle sw. st. F. ‚Grube, Loch‘. Da in Südhessen jedoch statt Kaule allgemein Kaute vorherrscht und die Mehrzahl der Namen ein Fugen-s aufweist, deuten die meisten Belege auf den FamN Kuhl, Kaul.

Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)

Kaule

Karte 94

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Gleis-Kaule: KLEISKAULE (Kleinern)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/392082_kleiskaule> (aufgerufen am 04.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/392082