Bi-Eiche: BEI DER BIAECHE
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bi
Der Name gehört wohl nicht zu dialektal /bi:s/ ‚böse, schlecht‘, sondern ist eher gekürzt aus Biegen (s.d.).
Eiche
Hier sind hauptsächlich die Belege zusammengestellt, die auf Eichen als (Einzel-) Bäume hinweisen; zu ahd. eih, eihha, mhd. eich st. F. ‚Eiche‘ (Quercus). Einzeln stehende große Eichen konnten als Gerichtsbäume dienen. Vereinzelt kann Vermengung mit Eigen vorliegen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Eiche
Zu ahd. eih, eihha, mhd. eich st. F. ‚Eiche‘ (Quercus). Einzeln stehende große Eichen konnten als Gerichtsbäume dienen. Als Kollektiv tritt Eichich auf (mhd. eichach); oft verweist der GT auf kleinere Eichenwaldstücke und -kulturen (-staude, -busch, -stecken; dazu auch -stachen?). In Pfungstadt scheint Asstädter aus Eichstauden zersprochen zu sein
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Bi
Karte 97
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bi-Eiche: BEI DER BIAECHE (Eifa)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/380880_bei-der-biaeche> (aufgerufen am 28.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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