Weiße-Bühl: am Weissenbuel geforcht
Beleg
Standard-Flurname
Weiße-Bühl
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1567
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 8/1.
Weitere Belege
- 1542: ann dem wassen buhel
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 35/2., fol. 164 - 1548: vom weÿßen bÿull
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 50/1., fol. 2' - ca. 17. Jahrhundert: an dem waßem Bühl [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 35/1., fol. 164
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch
Bühl
Zu ahd. buhil, mhd. bühel st. M. ‚Hügel‘. Namengebend waren kleinere oder größere Bodenerhebungen. Häufiger begegnen die mittelhessische Dialektform /boil/ mit steigendem Diphthong und eine abgeschwächte Form, wenn Bühl als GT im Nebenton steht; vor allem Steimel u.ä.
Südhessisches Flurnamenbuch
Buhl
Die Bu(h)lau im Grenzbereich der drei Gemarkungen weist eine Erhöhung auf, sodass hier möglicherweise eine nichtumgelautete Variante zu mhd. bühel ‚Hügel‘ vorliegt.
Bühl
Zu ahd. buhil, mhd. bühel st. M. ‚Hügel‘. Namengebend waren kleinere oder größere Bodenerhebungen.
Hessischer Flurnamenatlas
Bühl
Karte 71
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Weiße-Bühl: am Weissenbuel geforcht (Hahn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/376115_am-weissenbuel-geforcht> (aufgerufen am 29.11.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/376115