Weiße-Bühl: an dem waßem Bühl
Beleg
Standard-Flurname
Weiße-Bühl
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
ca. 17. Jahrhundert
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 35/1.
Weitere Belege
- 1542: ann dem wassen buhel
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 35/2., fol. 164 - 1548: vom weÿßen bÿull
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 50/1., fol. 2' - 1567: am Weissenbuel geforcht
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 8/1., fol. 78'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bühl
Zu ahd. buhil, mhd. bühel st. M. ‚Hügel‘. Namengebend waren kleinere oder größere Bodenerhebungen. Häufiger begegnen die mittelhessische Dialektform /boil/ mit steigendem Diphthong und eine abgeschwächte Form, wenn Bühl als GT im Nebenton steht; vor allem Steimel u.ä.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Buhl
Die Bu(h)lau im Grenzbereich der drei Gemarkungen weist eine Erhöhung auf, sodass hier möglicherweise eine nichtumgelautete Variante zu mhd. bühel ‚Hügel‘ vorliegt.
Bühl
Zu ahd. buhil, mhd. bühel st. M. ‚Hügel‘. Namengebend waren kleinere oder größere Bodenerhebungen.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Bühl
Karte 71
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Weiße-Bühl: an dem waßem Bühl (Hahn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/376114_an-dem-wassem-buehl> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/376114