Tiefe-Wiese: in der Diffin wiesen
Beleg
Standard-Flurname
Tiefe-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1396
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, Abteilung XII, Konv. 73, Fasz. 1.
Weitere Belege
- 1542: Inn der dieffenn wies
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 35/2., fol. 160' - ca. 17. Jahrhundert: an d: tieffen wiß
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 35/1., fol. 165
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Tiefe-Wiese: in der Diffin wiesen (Hahn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/376100_in-der-diffin-wiesen> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/376100