Mann-Mahd-Rupert: dicta manesmait Ruperti
Beleg
Standard-Flurname
Mann-Mahd-Rupert
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1315
Quelle
Demandt, Karl E.: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060-1486. Bd. 1-4. Wiesbaden 1953/1954/1956/1957.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch
Mann
Die FlN mit dem GT Mann beziehen sich nach dem Kompositionstyp allesamt auf Mann ‚homo‘, ahd. mhd. man und bilden insgesamt meist EreignisN.
Südhessisches Flurnamenbuch
Mahd
Zu ahd. mâda, mhd. mât st. N. ‚das Gemähte, das zu Mähende, Mahd‘, einer Ableitung vom Verb mæjen ‚mähen‘. Ebenfalls bezeugt ist die jüngere Kollektivbildung Gemahd (s. d.), die jedoch meist nur als GT von Komposita erscheint.
Mann
Ob einzelne Formen im BT zu ahd. mhd. man st. M. ‚Mensch, Mann‘ zu stellen sind, ist unsicher, da auch der FamN sowie Vermengung mit Mond, Mohn in Betracht kommen.
Rupert
Überwiegend zu den PN Ruprecht bzw. Rupert, z. T. auch zum FamN Rupp. Der Lorscher Beleg Ruppenbruch ist vielleicht zum Lemma Ruppe (s. d.) zu stellen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mann-Mahd-Rupert: dicta manesmait Ruperti (Hahn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/375983_dicta-manesmait-ruperti> (aufgerufen am 29.11.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/375983