Flut-Grabe: diesseits des fluthgrabens
Beleg
Standard-Flurname
Flut-Grabe
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1702
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 34/1.
Weitere Belege
- 1648: Vf den flutt graben
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Frankenhausen Nr. 1., S. 4 - 1726: am fluth graben [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Frankenhausen Nr. 1., S. 57 - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Am Fluthgraben
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1. - 1811: am flutgraben [Gewässer]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Frankenhausen Nr. 1., S. 122
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Flut
Zu ahd. fluot, mhd. vluot st. F. M. ‚fließendes, strömendes Wasser, sich ausbreitende Wassermasse, Flut‘. Zumeist in der Verbindung mit dem GT -graben haftet der Name an Wassergräben zur Be- und Entwässerung von Wiesen und Feldern.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Flut
Zu ahd. fluot, mhd. vluot st. F. M. ‚fließendes, strömendes Wasser, sich ausbreitende Wassermasse, Flut‘. Zumeist in der Verbindung mit dem GT -graben haftet der Name an Wassergräben zur Be- und Entwässerung von Wiesen und Feldern. Seltener zeigt sich daneben auch nhd. Flutbett, das teils gleichbedeutend, teils in spezieller Bedeutung ‚Wassergerinne von Eichenbohlen‘ erscheint.
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Flut-Grabe: diesseits des fluthgrabens (Frankenhausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/353144_diesseits-des-fluthgrabens> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/353144