Mehe-Garten: vom so genannten Mehen Gartten
Beleg
Standard-Flurname
Mehe-Garten
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1697
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 33/1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen, Gärtches. Gärten sind in der Regel eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Mehe
Der Beleg aus Hungen benennt wohl einen Mähweg ‚Weg, wo gemäht wird‘, zu mhd. maejen sw. V. ‚mähen‘. Der Beleg aus Langgöns deutet auf einen PN Mehe unklarer Herkunft hin.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen und Gärtlein. Gärten sind eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mehe-Garten: vom so genannten Mehen Gartten (Eschollbrücken)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/350751_vom-so-genannten-mehen-gartten> (aufgerufen am 12.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/350751