Günter-Berg: VORM GUENTERSBERGE

Rezenter Beleg aus Metze  
Gemeinde
Niedenstein
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Günter-Berg

Belegort

Belegtyp

rezent

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Berg

Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.

Günter

Zum PN Günter, Gunter aus dem altdt. PN Gunthari, der im Untersuchungsraum auch historisch bezeugt ist. - Güntersgrab, Anlass für eine Lokalsage, ist ursprünglich der ‚Graben eines (historisch bezeugten) Günters‘ (Wilhelmi) oder - wenn die Schreibung des Belegs von 1484 korrekt ist - ursprünglich sogar der Kreben (s. d.) eines Günter, wie in dem entsprechenden FlN in Krofdorf-Gleiberg.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Berg

Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Günter-Berg: VORM GUENTERSBERGE (Metze)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/345001_vorm-guentersberge> (aufgerufen am 15.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/345001