Mersch: dz ford:st Mores g:nt
Beleg
Standard-Flurname
Mersch
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1571
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 85/2.
Weitere Belege
- AUF DEM MERSCH
- 1454: uff dem Mersche
Demandt, Karl E.: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060-1486. Bd. 1-4. Wiesbaden 1953/1954/1956/1957., REG. 6096,5 - 1771: forderste Mörsch
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 85/6., fol. 8' - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Mörsch
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Mersch
Zu einer mit dem Suffix -isk gebildeten Ableitung von ahd. mari, meri ‚Meer‘, die sich in altsächs. mersk ‚Sumpf‘, mittelniederdt. marsch, mersch erhalten hat. Das Wort erscheint im Hochdt. im 17. Jh. in der Bedeutung ‚Niederung‘. FlN beziehen sich auf (einst) ‚nasses, sumpfiges Gelände‘. Die rezenten Belege zeigen gelegentlich die hyperkorrekte Schreibung Mörsch, Morsch, verschiedentlich mit unorganischem -t.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mersch: dz ford:st Mores g:nt (Wallerstädten)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/300247_dz-ford-st-mores-g-nt> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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