Mersch: dz ford:st Mores g:nt

Historischer Beleg aus Wallerstädten  
Gemeinde
Groß-Gerau
Landkreis
Groß-Gerau
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Mersch

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1571

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 85/2.

Weitere Belege

Deutungen

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Mersch

Zu einer mit dem Suffix -isk gebildeten Ableitung von ahd. mari, meri ‚Meer‘, die sich in altsächs. mersk ‚Sumpf‘, mittelniederdt. marsch, mersch erhalten hat. Das Wort erscheint im Hochdt. im 17. Jh. in der Bedeutung ‚Niederung‘. FlN beziehen sich auf (einst) ‚nasses, sumpfiges Gelände‘. Die rezenten Belege zeigen gelegentlich die hyperkorrekte Schreibung Mörsch, Morsch, verschiedentlich mit unorganischem -t.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Mersch: dz ford:st Mores g:nt (Wallerstädten)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/300247_dz-ford-st-mores-g-nt> (aufgerufen am 03.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/300247