Kloster-Haina: KLOSTER HAINA
Weitere Belege
- haynische guether
?, Zinslagerbuch, (1556/1708/1726), 1780
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Haina
Zum Namen des Weilers Haina (Rodheim-Bieber), aus ‚Hain-Au‘. Es ist deshalb unsicher, ob sich der Erstbeleg, der ja nur ‚Hain‘ bedeutet, auf Haina bezieht. Der Beleg von 1545 zeigt, dass Haina die Nachfolge einer wüst gefallenen Siedlung Gossling(s)hausen übernommen hat.
Kloster
Zu ahd. klôstar, mhd. klôster st.N., einer Entlehnung aus mittellat. *clôstrum ‚das Abgeschlossene‘. Die Namen erinnern meist an Klosterbesitz bzw. an die Lage in der Nähe eines Klosterbezirks. Die meisten Belege beziehen sich auf das Kloster Arnsburg.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kloster
Zu ahd. klôstar, mhd. klôster st. N., einer Entlehnung aus mittellat. *clōstrum ‚das Abgeschlossene‘. Die Namen erinnern meist an Klosterbesitz bzw. an die Lage in der Nähe eines Klosterbezirks.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kloster-Haina: KLOSTER HAINA (Neustadt (Hessen))“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/297152_kloster-haina> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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