Gänse-Ei: VORM GAENSEEI [verm gasei]
Rezenter Beleg aus Nesselbrunn
Gemeinde
Weimar (Lahn) Landkreis
Marburg-Biedenkopf Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteWeitere Belege
- vorm gaenseey
Staatsarchiv Marburg, Kataster, 1747
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ei
Auch wenn die Ortsliste vermerkt, dass hier an Ostern Eier geworfen wurden, liegt im Namen vermutlich Umdeutung vor, wohl aus Eigen (s.d.); es sei denn, es habe eine Naturalabgabe in Form von Eiern für den Graben gegeben.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ei
Wohl meist zu ahd. mhd. ei st. N. ‚Ei‘. Der Name dürfte dann an Naturalabgaben in Gestalt von Eiern erinnern. Vereinzelt, etwa in Klein-Rohrheim, kann aber auch ein FormN vorliegen. Vermischung mit Eigen (s. d.) ist möglich.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gänse-Ei: VORM GAENSEEI (Nesselbrunn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/296549_vorm-gaenseei> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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