Erbe-Birke: die erbebirken
Beleg
Standard-Flurname
Erbe-Birke
Belegort
Belegtyp
historisch
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Steuertabelle, 1737
Weitere Belege
- Erbe-Birke
- die erbebirken
Staatsarchiv Marburg, Lager-, Stueck-, Steuerbuch, 1743
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Birke
Zu ahd. birka, mhd. birke sw. F. ‚Birke‘.
Erbe
Zu ahd. erbi, mhd. erbe st. N. ‚Erbe‘, aber auch ‚Grundeigentum im Gegensatz zum Lehen und zur beweglichen Habe‘. Möglicherweise liegt diese Verwendungsweise des Wortes den Namen zu Grunde.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Birke
Zu ahd. birka, mhd. birke sw. F. ‚Birke‘. Der Name bezieht sich auf Einzelbäume oder in Komposita wie Birkenwald oder Birkenhag auf Birkenwälder. In kollektiver Bedeutung ‚Birkenwald‘ steht Birken in Offenthal, Raunheim und Roßdorf.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Erbe-Birke: die erbebirken (Nanz-Willershausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/296140_die-erbebirken> (aufgerufen am 10.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/296140