Föhre: ueber den fuehren
Beleg
Standard-Flurname
Föhre
Belegort
Belegtyp
historisch
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Flurbuch, Ende 18. Jahrhundert
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Föhre
Zu ahd. foraha, mhd. vorhe sw. F. ‚Kiefer, Föhre‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Föhre
Zu ahd. foraha, mhd. vorhe sw. F. ‚Kiefer, Föhre‘. Völlig entstellt ist der Zusammenhang im Namen Färbelies (Auerbach). Hier ist foraha über Foroenbibiloz, verueleß und forbleß zu Färbelies zersprochen worden. Dieser Name bezieht sich ursprünglich auf mit Kiefern bestandenes, (von Gewässern) umflossenes Land. Die Belege mit der Präposition zu (zu ferueleß u. a.) deuten auf eine Wüstung hin
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Föhre: ueber den fuehren (Fürstenwald)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/235076_ueber-den-fuehren> (aufgerufen am 14.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/235076