Stitz: der stitz
Beleg
Standard-Flurname
Stitz
Belegort
Belegtyp
historisch
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Flurbuch, 1746
Weitere Belege
Deutungen
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Stitz m.
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Der Stitz, ein Wort unbekannter Herkunft, ist ein ‚enger, kleiner Stall‘, besonders der ,Gänsestall‘, und nur in mitteldt. Mundarten bekannt (DWB l8 [X‚ II, 2], 2866). Im Hessischen ist auch die Bedeutung ‚ein kleines elendes Zimmer, auch ein ärmliches Häuschen‘ (Saul 15) und vereinzelt ‚kleines, eingehegtes Stück Weide‘ (HNassWb 3, 796) belegt. Das Wort kommt sonst noch in Thüringen (Hertel 235) und Sachsen (DWB ebd.) vor.
Wie die Kombinationstypen zeigen, bezieht sich Stitz in hessischen FlN sowohl auf die Bedeutung ,Stall‘ wie ‚gehegte Weide‘.
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Um die möglichen Vermengungen mit Stütze auszusondern, wurden fem. Stitz-Belege ausgeschieden.
Aus: Hessischer Flurnamenatlas, Karte 40
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Stitz: der stitz (Balhorn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/227681_der-stitz> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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