Dachs-Grabe: DACHSGRABEN [dɑ̃ksgrɑ̃ːvə]
Rezenter Beleg aus Ober-Kinzig
Gemeinde
Bad König Landkreis
Odenwaldkreis Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteWeitere Belege
- 19. Jahrhundert: Hinterm, Jenseits der Dachsgraben
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Dachs
Zu ahd. mhd. dahs st. M. ‚Dachs‘. Der Name bezieht sich auf bevorzugte Aufenthaltsorte und Bauten des Dachses. In den Belegen spiegelt sich mehrfach der Wandel /xs/-/s/.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Dachs
Zu ahd. mhd. dahs st. M. ‚Dachs‘. Der Name bezieht sich auf bevorzugte Aufenthaltsorte und Bauten des Dachses. In Zotzenbach hat sich, wie im historischen Beleg aus Darmstadt, der Lautwandel /xs/ > /s(s)/ erhalten.
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Dachs-Grabe: DACHSGRABEN (Ober-Kinzig)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/199006_dachsgraben> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/199006