Bube-Berg: vff dem Bubenberg
Beleg
Standard-Flurname
Bube-Berg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1661
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, A 1 (Die Urkunden werden nach Ortsnamen bzw. Provenienz und Jahr zitiert).
Weitere Belege
- 1383: der bubenbergk genannt
Geissler, Heinrich: Die Flurnamen der Gemarkung Zwingenberg a. d. B. o.O. 1939/40. (MS). - 1472: uf dem Bubenbergk
Geissler, Heinrich: Die Flurnamen der Gemarkung Zwingenberg a. d. B. o.O. 1939/40. (MS). - 1520: uf dem buoberg [Weingarten]
Geissler, Heinrich: Die Flurnamen der Gemarkung Zwingenberg a. d. B. o.O. 1939/40. (MS). - 1604: uff dem Bubenbergk
Geissler, Heinrich: Die Flurnamen der Gemarkung Zwingenberg a. d. B. o.O. 1939/40. (MS). - 1716: uf dem Bubenbergk
Geissler, Heinrich: Die Flurnamen der Gemarkung Zwingenberg a. d. B. o.O. 1939/40. (MS).
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.
Bube
Meistens zum PN Bubo, Bube. Der FlN ist aber so häufig vertreten, dass einigen Belegen vermutlich eher das Appellativ mhd. buobe sw. M. ‚Knabe, Diener‘ zu Grunde liegt. Die Namen erinnern dann an Wege, Aufenthaltsorte und Hütten der Weidbuben, die den Bauern beim Hüten des Viehs halfen. Die Herkunft des Wortes und seine Beziehung zum schon früher bezeugten PN sind unklar.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bube-Berg: vff dem Bubenberg (Zwingenberg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/19267_vff-dem-bubenberg> (aufgerufen am 24.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/19267