Mord-Grabe: gelgen Jm mordtgraben
Historischer Beleg aus Schlüchtern
Gemeinde
Schlüchtern Landkreis
Main-Kinzig-Kreis Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteBeleg
Standard-Flurname
Mord-Grabe
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1516
Quelle
Staatsarchiv Marburg, O II b, Hanauer Urkunden, Kirchen und Klöster, Kloster Schlüchtern.
Weitere Belege
- IM MORDGRABEN
- 1495: vnden Ime mortgraben [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, O II b, Hanauer Urkunden, Kirchen und Klöster, Kloster Schlüchtern. - 1545: stost anden mordtgraben [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, O II b, Hanauer Urkunden, Kirchen und Klöster, Kloster Schlüchtern. - 1742: im morth graben
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Schlüchtern, B 1., fol. 13 - 1742: im Murthgraben [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Schlüchtern, B 1., fol. 37 - 1742: im Murthgrab [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Schlüchtern, B 1., fol. 36
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Mord
Meist zu ahd. mord ‚Tod, Mord‘, mhd. mort st. N. M. ‚Mord‘. Es handelt sich in diesen Fällen um EreignisN, die an ein Verbrechen erinnern. Gelegentlich sind die Namen durch falsche Abtrennung entstanden, etwa Mordacker aus *am Ortacker, oder es liegt eine Umdeutung vor
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mord-Grabe: gelgen Jm mordtgraben (Schlüchtern)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/1218_gelgen-jm-mordtgraben> (aufgerufen am 27.06.2026)
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