Mord-Grabe: im morth graben
Historischer Beleg aus Schlüchtern
Gemeinde
Schlüchtern Landkreis
Main-Kinzig-Kreis Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteBeleg
Standard-Flurname
Mord-Grabe
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1742
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Schlüchtern, B 1.
Weitere Belege
- IM MORDGRABEN
- 1495: vnden Ime mortgraben [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, O II b, Hanauer Urkunden, Kirchen und Klöster, Kloster Schlüchtern. - 1516: gelgen Jm mordtgraben [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, O II b, Hanauer Urkunden, Kirchen und Klöster, Kloster Schlüchtern. - 1545: stost anden mordtgraben [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, O II b, Hanauer Urkunden, Kirchen und Klöster, Kloster Schlüchtern. - 1742: im Murthgraben [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Schlüchtern, B 1., fol. 37 - 1742: im Murthgrab [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Schlüchtern, B 1., fol. 36
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Mord
Meist zu ahd. mord ‚Tod, Mord‘, mhd. mort st. N. M. ‚Mord‘. Es handelt sich in diesen Fällen um EreignisN, die an ein Verbrechen erinnern. Gelegentlich sind die Namen durch falsche Abtrennung entstanden, etwa Mordacker aus *am Ortacker, oder es liegt eine Umdeutung vor
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mord-Grabe: im morth graben (Schlüchtern)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/1217_im-morth-graben> (aufgerufen am 27.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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