Sal: IM KLEINEN SAL [ɪm ,glaɪnə'sɔːl]
Weitere Belege
- IM GROSSEN SAL
- 1565/1566: Im sall [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, E 13, Nr. 100/2., S. 72 - 1587: im Soell [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 178/2., fol. 267 - 1587: wu im Soell
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 178/2., fol. 266 - 1703: Im großen Saal [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 115/1., fol. 3' - 1703: Im Klein Saal [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 115/1., fol. 4 - 1703: In dem klein Saal [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 115/1., fol. 4 - 1703: oben im grossen Saal [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 115/1., fol. 3' - 1703: Vorm Hohenstein im Saal [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 115/1., fol. 4
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Sal
Die Namen sind unterschiedlicher Herkunft. (1) Zum einen gehören sie zu ahd. mhd. sal st. M. ‚Haus‘ und beziehen sich in der Regel auf den Herrenhof und das dazu gehörige Gut (vgl. bes. Sal-Hof). Hinzu können Übergaberechte kommen, soweit ahd. sala F. ‚Übertragung; das Übertragene‘, mhd. sal st. M. ‚Gut, Vermächtnis‘, sal, sale st. F. ‚rechtliche Übergabe eines Gutes‘ als Grundlage für die Namengebung diente. (2) Die meisten anderen Belege gehören zu Sal, Sel aus ahd. salaha, mhd. salhe sw. F. ‚Salweide‘ (Salix caprea). Einige Belege zeigen Umlaut.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sal: IM KLEINEN SAL (Appenrod)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/112330_im-kleinen-sal> (aufgerufen am 30.05.2026)
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