Herd: DER HERD [ɑ̃n də hɛːɑd]
Weitere Belege
- 19. Jahrhundert: Der Herd
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1. - 1822: der unterst Heerd [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 31/1., fol. 98'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Herd
Nicht zu mhd. hert st. M. ‚Herd‘, sondern eine Umdeutung aus einem noch schweizerdt. erhaltenen Wort herd ‚Erde, Boden‘, dessen Herkunft unklar ist und das nhd. nur noch in der Zusammensetzung Vogelherd (spätmhd. vogelhert) existiert im Sinne von ‚Vorrichtung, Platz für den Vogelfang‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Herd
Nicht zu mhd. hert st. M. ‚Herd‘, sondern eine Umdeutung aus einem noch schweizerdt. erhaltenen Wort herd ‚Erde, Boden‘, dessen Herkunft unklar ist und das nhd. nur noch in der Zusammensetzung Vogelherd (spätmhd. vogelhert) existiert im Sinne von ‚Vorrichtung, Platz für den Vogelfang‘. In Erzbach und Ober-Kinzig liegt wohl eine Kurzform von Vogelherd vor, bestätigt durch die ortsferne Lage.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Herd: DER HERD (Erzbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/103092_der-herd> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/103092