Brunkel: hinterm Brunckel
Beleg
Standard-Flurname
Brunkel
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1776
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 180, Tringenstein Nr. 3.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch
Brunkel
Da der Name an sumpfigen und moorigen Stellen in Wiesen, Wäldern und Feldern haftet, ist er wohl als ‚Brunnen-Quelle‘ zu mhd. brunnen sw. M. und quel st. M. ‚Quelle‘ zu stellen (s. Belegreihe in Allendorf a.d.Lahn). Er steht dann mit ahd. brunchulle, frühnhd. brunqual ‚Quelle‘ in Verbindung. - Die Zugehörigkeit des Licher Belegs ist nicht sicher.
Südhessisches Flurnamenbuch
Brunkel
Da der Name an sumpfigen und moorigen Stellen in Wiesen, Wäldern und Feldern haftet, ist er wohl als Brunnen-Quelle zu mhd. brunnen sw. M. und quel st. M. ‚Quelle‘ zu stellen. Er steht dann mit ahd. brunchulle, fnhd. brunqual ‚Quelle‘ in Verbindung. Im westlichen Odenwald bedeutet Brunkel allgemein ‚Sauerwiese‘
Hessischer Flurnamenatlas
Brunkel
Karte 117
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Brunkel: hinterm Brunckel (Tringenstein)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/101956_hinterm-brunckel> (aufgerufen am 29.11.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/101956