Brunkel: beim Brunckelgen

Historischer Beleg aus Steinbrücken  
Gemeinde
Dietzhölztal
Landkreis
Lahn-Dill-Kreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Brunkel

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1771

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 180, Steinbrücken Nr. 1.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Brunkel

Da der Name an sumpfigen und moorigen Stellen in Wiesen, Wäldern und Feldern haftet, ist er wohl als ‚Brunnen-Quelle‘ zu mhd. brunnen sw. M. und quel st. M. ‚Quelle‘ zu stellen (s. Belegreihe in Allendorf a.d.Lahn). Er steht dann mit ahd. brunchulle, frühnhd. brunqual ‚Quelle‘ in Verbindung. - Die Zugehörigkeit des Licher Belegs ist nicht sicher.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Brunkel

Da der Name an sumpfigen und moorigen Stellen in Wiesen, Wäldern und Feldern haftet, ist er wohl als Brunnen-Quelle zu mhd. brunnen sw. M. und quel st. M. ‚Quelle‘ zu stellen. Er steht dann mit ahd. brunchulle, fnhd. brunqual ‚Quelle‘ in Verbindung. Im westlichen Odenwald bedeutet Brunkel allgemein ‚Sauerwiese‘1.

Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)

Brunkel

Karte 117

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Brunkel: beim Brunckelgen (Steinbrücken)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/100567_beim-brunckelgen> (aufgerufen am 15.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/100567