Dagobertshausen · Pfarrkirche

Standort
Dagobertshausen
Anzahl Fenster
4
Anzahl Scheiben
4
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Katalogdaten

Gegenwärtiger Bestand

Zwei Fenster auf der Südseite des Chores zeigen in den Maßwerkdreipässen noch Reste ihrer ursprünglichen Farbverglasung (Abb. 20f.). Zwei weitere figürliche Restscheiben gelangten im 19. Jahrhundert an das Museum Fridericianum, seit 1913 Hessisches Landesmuseum in Kassel (Fig. 43f., Abb. 22, 24).

Bibliographie

Christoph von Rommel, Geschichte von Hessen, I: Von den ältesten Zeiten bis zum Anfang der Landgrafschaft Hessen, Marburg 1820, S. 57f., Anm. 20 (»noch sieht man in den Kirchenfenstern von Dagobertshausen ein Glasgemählde, welches einen vor der Muttergottes knienden König vorstellt«); Wilhelm Bach, Kirchenstatistik der evangelischen Kirche im Kurfürstentum Hessen, Kassel 1835, S. 355 (»in dieser Kirche befanden sich drei Fenster mit Glasgemälden, deren eines einen vor der Mutter Gottes knienden gekrönten Mann vorstellte«); Christoph von Rommel, Über Quellen und Hülfsmittel der hessischen Geschichte, in: ZHG 1, 1837, S. 77–119, hier S. 93 (berichtet im Kapitel zu historischen Heldensagen, dass König Dagobert »in dem nun zertrümmerten Kirchenfenster zu Dagobertshausen an der Fulda gekrönt und kniend vor einem Christusbild dargestellt« war, was die »historische Thatsache« seines Sieges bei Mörschen und Beisenfurt bestätige); Dehn-Rotfelser/Lotz 1870, S. 30f., 341f. (»sehr geringe Reste von Glasmalerei«; der Kirche wurden mehrfach Glasmalereien zur Ausstattung der neu errichteten Löwenburgkapelle auf der Wilhelmshöhe entnommen, die dort jedoch keine Verwendung fanden und teilweise in das Kasseler Museum gelangten); Aloys Holtmeyer, Dagobertshausen, in: Hessenland 30, 1916, S. 257–259 (der Hauptschmuck der Kirche, die Glasmalereien, wurde nach Kassel gegeben, ihr Verbleib ist ungewiss); Gottfried Ritter, Kirchliches Handbuch. Beschreibung der Gemeinden der evangelischen Landeskirche in Hessen-Kassel, Kassel 1926, S. 299 (folgt Bach); Dolff-Bonekämper 1985, S. 115f. (Bericht der Erwerbsumstände im Zusammenhang mit der Ausstattung der Löwenburgkapelle); Anja Dötsch, Die Löwenburg im Schlosspark Kassel-Wilhelmshöhe. Ein künstliche Ruine des späten 18. Jahrhunderts (Studien zum Kulturerbe in Hessen 3), Text- und Tafelband, Regensburg 2006, I, S. 97, 138, II, Taf. 58 (vermutet eine Herkunft der heute im HLM deponierten Scheiben aus Immenhausen).

Nachweise

Drucknachweis

Die mittelalterlichen Glasmalereien in Marburg und Nordhessen / Daniel Parello unter Verwendung von Vorarbeiten von Daniel Hess (Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland Bd. III, 3), Berlin 2008

Nachnutzung

Rechtehinweise

Katalogdaten: Corpus Vitrearum Deutschland / Freiburg i. Br.

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Dagobertshausen · Pfarrkirche“, in: Mittelalterliche Glasmalereien in Hessen <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/mittelalterliche-glasmalereien-in-hessen/alle-objekte/305-1_dagobertshausen-pfarrkirche> (aufgerufen am 02.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/cvmahessen/305-1