Braunsberg, Heinemann (1903) – Breuna

Breuna-029_V
Äußere Merkmale
Material und Größe
Sandstein, grau · 66 x 141 x 16 cm
Platzierung
stehend
Beschreibung
Stein auf schmalem Sockel. Mittelteil und Kopfteil sind jeweils mit einem Band eingerahmt und voneinander getrennt. Das Kopfteil verjüngt sich nach oben in zwei Rundungen, die beidseitig mit Voluten abschließen und als Spitze eine nach vorn und hinten abgefachte Kugel trägt. Das Motiv im Kopfteil über der Eingangsformel ist eine sechsblättrige Blüte in einem Kreis. Der Rand des Schriftfelds für die Inschrift umgibt nach oben hin in zwei Halbkreise, die in der Mitte zusammentreffen. Noch drei Zeilen der hebräischen Inschrift sind erhalten, sie waren schwarz eingefärbt. Die Rückseite zeigt auch das Blüten-Motiv in einem Kreis, die deutsche Inschrift und als Schmuck unten eine Alinea.
Sonstiges
Der Stein und seine Koordinaten wurde vermessen von Schülerinnen und Schülern der R 10 a der Gustav-Heinemann-Schule Hofgeismar mit ihrer Lehrerin Sara Yohannes in Kooperation mit dem Stadtmuseum Hofgeismar.
Inschrift
Sprache der Vorderseite
hebräisch
Sprache der Rückseite
deutsch
Text
פ"נ
חיים בר מתתיהו
ברוינסבערג
... מת
...
'ת'נ'צ'ב'ה
Vorderseite
Hier ruht
[ein] ehrlicher und gerader Mann
Chaim, Sohn des Mattityahu
Braunsberg
...gestorben
...
Seine Seele sei eingebunden im Bunde des Lebens
Rückseite
Heinemann
Braunsberg
Ausführung
Eingetieft
Verstorbene
- Braunsberg, Heinemann
- Geburtstag
- 23. Mai 1823
- Sterbetag
- 30. September 1903
- Geschlecht
- männlich
- Familienstand
- unbekannt
- Herkunftsort
- Breuna
- Wohnort
- Breuna
- Sterbeort
- Breuna
- Beruf
- Handelsmann
Nachweise
Anmerkungen
Der Handelsmann Heinemann Braunsberg war der vierte Sohn des Nothändlers und Botengängers Mathias Braunsberg und dessen Ehefrau Hanna, geborene Eichengrün. Heinemanns erste Ehefrau war Maryanna Schöneberg (Grabstein Nr. 7). Sie hatten zwei Söhne: Joseph Braunsberg (Grabstein Nr. 31) und Matthias Braunsberg (Gedenkstein Nr. 39). Weitere Verwandte: Jette Braunsberg, geborene Heilbrunn (Grab Nr. 8), Ehefrau seines Bruders Herz Braunsberg und Sara, geborene Wolf (Grab Nr. 18), seine Schwiegertochter (Grab Nr. 18)
Bearbeitung
Dvora Nekrich (Übersetzung); Gabriele Hafermaas (Karte); Julia Drinnenberg
Bildnachweise
Julia Drinnenberg
Siehe auch
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Orte
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Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Braunsberg, Heinemann (1903) – Breuna“, in: Jüdische Grabstätten <https://lagis.hessen.de/de/personen/juedische-grabstaetten/alle-eintraege/20705_braunsberg-heinemann-1903-breuna> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/juf/20705
