Hohenberg, Simon (1899) – Helmarshausen

Grab Nr. 31  
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Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Lageplan
PDF-Datei

Äußere Merkmale

Material und Größe

Sandstein, roter

Platzierung

stehend

Beschreibung

Ehemals zerbrochener und wieder zusammengefügter Grabstein auf einem 3-teiligen Sockel, der stufig nach oben hin schmaler wird. Ein massives Podest trennt das Schriftfeld von dem halbrunden Kopfteil mit einem eingetieften muschelförmigen Motiv inmitten von Voluten zu jeder Seite. Die Vorderseite zeigt einen eingetieften Rahmen für eine Inschriftenplatte (Platte zerstört). Die deutsche Inschrift der Rückseite ist verwittert, aber noch lesbar.

Sonstiges

Der Stein wurde vermessen durch Schülerinnen und Schüler der Marie-Durand-Schule Karlshafen mit ihrer Lehrerin Janet Peter.

Inschrift

Sprache der Vorderseite

unbekannt

Sprache der Rückseite

deutsch

Rückseite

(Deutsche Inschrift:)
Hier ruht
unser lieber Gatte, Vater u. Großv.
Simon Hohenberg
geb. 8. Oktober 1840
gest. 25. Februar 1899
Friede seiner Asche
Schlummere sanft hinieden
oft von uns beweint
dass das Herz find' Frieden
wieder uns vereint

Ausführung

eingetieft

Verstorbene

  1. Hohenberg, Simon
    Geburtstag
    8. Oktober 1840
    Sterbetag
    27. Februar 1899
    Geschlecht
    männlich
    Familienstand
    verheiratet
    Herkunftsort
    Helmarshausen
    Wohnort
    Helmarshausen
    Sterbeort
    Helmarshausen
    Beruf
    Kaufmann
    Weitere Angaben

    Das Sterbedatum der Inschrift ist abweichend vom Sterberegister

Nachweise

Anmerkungen

Der mit 58 Jahren verstorbene Kaufmann Simon Hohenberg aus Helmarshausen, Sohn des Metzgers und Händlers Jacob Hohenberg und dessen Ehefrau Golde/Hannchen geborene Heilbrunn, verwitwete Herz Herzfeld (Grabstein Nr. 38) war mit seiner Cousine Henriette geborene Hohenberg (Grabstein Nr. 32) aus Karlshafen verheiratet.
Angaben ergänzt nach
HHStAW, Abt. 365, Nr. 429 (Geburtsregister der Juden von Helmarshausen (Bad Karlshafen) 1827 – 1893.
Standesamt Helmarshausen, Sterberegister 1899.

Bearbeitung

Dvora Nekrich (Übersetzung) 2022; Magda Thierling 2022; Julia Drinnenberg

Bildnachweise

Julia Drinnenberg

Drucknachweis

Magda Thierling: Vergessene Geschichte. Jüdisches Leben in Helmarshausen und Karlshafen, Bad Karlshafen 2011, S. 31, S. 110, S. 124.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hohenberg, Simon (1899) – Helmarshausen“, in: Jüdische Grabstätten <https://lagis.hessen.de/de/personen/juedische-grabstaetten/alle-eintraege/20189_hohenberg-simon-1899-helmarshausen> (aufgerufen am 05.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/juf/20189

Helmarshausen-031_R