Isenberg, Henriette (1909) – Marburg, Alter Jüdischer Friedhof
Grab Nr. 05-22
Friedhof
Marburg, Alter Jüdischer Friedhof Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Marburg-05-22_V
Äußere Merkmale
Material und Größe
Marmor
Platzierung
stehend
Inschrift
Sprache der Vorderseite
deutsch, hebräisch
Text
פ״נ
הבתולה ייטעל בת מרדכי איזענבערג
נעדרה ביום ג׳ י״ט טבת תרס״ט לפ״ק ׃
תנצב״ה
Vorderseite
(Übersetzung der hebräischen Inschrift:)
Hier ist begraben
die Jungfrau Jitel, Tochter des Mordechai Isenberg,
entschwunden am Tag 3, 19. Tewet 669 der kleinen Zählung.
Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens.
(Deutsche Inschrift darunter:)
Henriette Jsenberg
geb. d. 19. Juni 1855,
gest. d. 12. Januar 1909.
Edel und schlicht war Dein Tun,
Unendlich Deine Güte.
Hier ist begraben
die Jungfrau Jitel, Tochter des Mordechai Isenberg,
entschwunden am Tag 3, 19. Tewet 669 der kleinen Zählung.
Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens.
(Deutsche Inschrift darunter:)
Henriette Jsenberg
geb. d. 19. Juni 1855,
gest. d. 12. Januar 1909.
Edel und schlicht war Dein Tun,
Unendlich Deine Güte.
Verstorbene
- Isenberg, Henriette
- Geburtstag
- 19.6.1855
- Sterbetag
- 12.1.1909
- Geschlecht
- weiblich
- Familienstand
- ledig
- Herkunftsort
- Caldern
- Wohnort
- Marburg
- Sterbeort
- Marburg
- Beruf
- Schneiderin
Nachweise
Anmerkungen
Laut Grabstein:
Henriette Isenberg (Jitel, Tochter des Mordechai), ledig, geboren am 19.06.1855, gestorben am 12.01.1909.
----------------------------------
Ergänzungen aus Schriftquellen und Literatur:
Henriette (Jettchen) Isenberg, ledig, Schneiderin, wohnhaft in Marburg;
geboren am 19.06.1855 in Caldern;
Eltern: Markus Isenberg [Marburg, Stein Nr. 04-28], Metzgermeister, zuletzt wohnhaft in Marburg, und Helene (Helena, Hannchen) geb. Herzberg, zuletzt wohnhaft in Caldern;
gestorben am 12.01.1909 in Marburg.
(Rumpf-Lehmann, Barbara: Der Alte Jüdische Friedhof zu Marburg, S. 149; Hessisches Staatsarchiv Marburg, Bestand 915, Nr. 5698, Eintrag Nr. 7; Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 365, Nr. 355)
Henriette Isenberg (Jitel, Tochter des Mordechai), ledig, geboren am 19.06.1855, gestorben am 12.01.1909.
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Ergänzungen aus Schriftquellen und Literatur:
Henriette (Jettchen) Isenberg, ledig, Schneiderin, wohnhaft in Marburg;
geboren am 19.06.1855 in Caldern;
Eltern: Markus Isenberg [Marburg, Stein Nr. 04-28], Metzgermeister, zuletzt wohnhaft in Marburg, und Helene (Helena, Hannchen) geb. Herzberg, zuletzt wohnhaft in Caldern;
gestorben am 12.01.1909 in Marburg.
(Rumpf-Lehmann, Barbara: Der Alte Jüdische Friedhof zu Marburg, S. 149; Hessisches Staatsarchiv Marburg, Bestand 915, Nr. 5698, Eintrag Nr. 7; Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 365, Nr. 355)
Bearbeitung
Dr. Barbara Rumpf-Lehmann 2015, Nathanja Hüttenmeister 2021, Andreas Schmidt (Wettenberg) 2022
Bildnachweise
Fotos: Andreas Schmidt (Wettenberg), 2021
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Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Isenberg, Henriette (1909) – Marburg, Alter Jüdischer Friedhof“, in: Jüdische Grabstätten <https://lagis.hessen.de/de/personen/juedische-grabstaetten/alle-eintraege/17886_isenberg-henriette-1909-marburg-alter-juedischer-friedhof> (aufgerufen am 30.10.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/juf/17886

