Mannheimer, Peschen, geborene Daniel (1873) – Ungedanken

Grab Nr. 57  
19378F4F-88AF-441E-BC79-64A0466C0DEA
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Lageplan
PDF-Datei

Äußere Merkmale

Material und Größe

Sandstein · 75 x 137 x 11 (cm)

Platzierung

stehend

Inschrift

Sprache der Vorderseite

deutsch, hebräisch

Text


פ'ט'
אשת חיל אשר דרכיה
כאביגיל לעניים פרשה
ידיה ושלום היו נתיבותיה
האשה החשובה מרת בתכה
אשת כמר' יעקב מאנהיי
מער נפטרה בשם טוב
יום ג' כ''ו אדר ונקברה יום
ה' כ''ח בו בשנת תרל"ג לפ"ק
ת'נ'צ'ב'ה'

Vorderseite

(Übersetzung der hebräischen Inschrift:)
Hier ruht
eine tugendhafte Frau, deren Wege
wie die Abigails waren. Den Armen streckte sie
ihre Hände aus und friedvoll waren ihre Pfade.
Die angesehene Frau, Frau Bes'che,
Ehefrau des ehrwürdigen Jakob Mannhei-
mer. Sie starb mit gutem Ruf
am Dienstag, 26. Adar, und wurde begraben am
Donnerstag, 28. desselben, im Jahre 633 n.d.k.Z. (= gest. 25.3.1873).
Ihre Seele sei eingebunden im Bunde des Lebens.


(Deutsche Inschrift darunter:)
Beschen Mannheimer

Verstorbene

  1. Mannheimer, Peschen, geborene Daniel
    Geburtstag
    um 1797-1804
    Sterbetag
    25.3.1873
    Geschlecht
    weiblich
    Familienstand
    verheiratet
    Wohnort
    Ungedanken
    Sterbeort
    Ungedanken

Nachweise

Anmerkungen

Laut Grabstein:
Beschen Mannheimer (Besche, Ehefrau des Jakob), gestorben am 25.03.1873.
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Weiterführende Angaben:
Peschen (Beschen) Mannheimer geb. Daniel;
geb. errechnet um 1797/1804, Geburtsort unbekannt;
Eltern: Daniel Levi und Jettchen geb. NN, Wohnort unbekannt (bei der Trauung nicht angegeben);
heiratete am 26.11.1829 religiös in Ungedanken Jakob Mannheimer;
gest. 25.03.1873 in Ungedanken im angegebenen Alter von 76 Jahren; bei der Trauung soll sie jedoch 25 Jahre alt gewesen sein.


Ihr Ehemann Jakob Mannheimer wurde „nach der Windelschnur“, wie es in einer Judentabelle aus dem Jahr 1812 heißt, also nach dem in der Synagoge aufbewahrten Wimpel, am 24.01.1801 in Ungedanken geboren. Er war ein Sohn von Salomon Mannheimer [Ungedanken, Stein Nr. 9] und Rahel (Rechel) geb. Plaut (auch geb. Meyer) in Ungedanken. Jakobs Todesdatum ist unbekannt; 1879 wird er als verstorben bezeichnet.


Sohn: Salomon Mannheimer [Ungedanken, Stein Nr. 48].


(Hessisches Staatsarchiv Marburg, Bestand 18, Nr. 2632; ebenda, Bestand 76 a, Nr. 28; Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 365, Nrn. 817 und 818)

Bearbeitung

Christa Wiesner 1997, ergänzt von Andreas Schmidt (Wettenberg) 2025

Bildnachweise

VS: X/33a und 34a.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Mannheimer, Peschen, geborene Daniel (1873) – Ungedanken“, in: Jüdische Grabstätten <https://lagis.hessen.de/de/personen/juedische-grabstaetten/alle-eintraege/1565_mannheimer-peschen-geborene-daniel-1873-ungedanken> (aufgerufen am 05.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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