Heimann, Bösmann (1793) – Burgsolms
Grab Nr. 17
Friedhof
Burgsolms, Jüdischer Friedhof Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Lageplan
PDF-Datei
Burgsolms-017_V
Äußere Merkmale
Material und Größe
Kalkstein · 45 x 70 x 14 (cm)
Platzierung
stehend
Inschrift
Sprache der Vorderseite
hebräisch
Übertragung
siehe Digitalisat in der Bildergalerie
Vorderseite
(Übersetzung der hebräischen Inschrift:)
Hier ruht
ein Mann, der ehrwürdige Besman, Sohn des Chajim,
das Andenken des Gerechten zum Segen, aus Braunfels. Er starb
und wurde begraben am Dienstag, den 14. Tewet 554
n.d.k.Z. (= 17.12.1793). Seine Seele sei eingebunden im Bunde des Lebens.
Hier ruht
ein Mann, der ehrwürdige Besman, Sohn des Chajim,
das Andenken des Gerechten zum Segen, aus Braunfels. Er starb
und wurde begraben am Dienstag, den 14. Tewet 554
n.d.k.Z. (= 17.12.1793). Seine Seele sei eingebunden im Bunde des Lebens.
Verstorbene
- Heimann, Bösmann
- Sterbetag
- 17.12.1793
- Geschlecht
- männlich
- Familienstand
- verheiratet
- Herkunftsort
- Braunfels
- Wohnort
- Braunfels
Nachweise
Anmerkungen
Laut Grabstein:
Besman(n), Sohn des Chajim sel. A., aus Braunfels, gestorben am 17.12.1793.
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Ergänzungen aus Schriftquellen:
Der Verstorbene hieß bürgerlich Bösmann Heimann; er bat 1786 als Bästmann Heymann zusammen mit seinem Bruder Feist Heimann [Stein Nr. 33] den Fürsten zu Solms-Braunfels um Erteilung des Schutzes (Fürst zu Solms-Braunfels’sches Archiv Braunfels, Repertorium zu den Akten in Abteilung A, Band 16, S. 127).
Seine Frau Bargen [Stein Nr. 31] heiratete in zweiter Ehe Abraham Gerson [Stein Nr. 34]; sein Sohn war Heimann Bösmann [Grab Nr. 43].
Unter seinem hebräischen Namen (wie in der Inschrift) wird er erstmals 1791 unter den Schutzjuden in Braunfels genannt (1786 noch nicht); dabei wurde nachträglich bemerkt, dass er an Rosch Chodesch Schewat 5554 = 02.01.1794 verstorben sei (Leo Baeck Institute New York, Jacob Jacobson Collection, Nr. III/81, Steuerbuch der Juden in der Grafschaft Solms-Braunfels 1736-1816, online abrufbar (Stand: 03.11.2014) unter http://www.archive.org/stream/jacobjacobsoncolb11f81).
Besman(n), Sohn des Chajim sel. A., aus Braunfels, gestorben am 17.12.1793.
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Ergänzungen aus Schriftquellen:
Der Verstorbene hieß bürgerlich Bösmann Heimann; er bat 1786 als Bästmann Heymann zusammen mit seinem Bruder Feist Heimann [Stein Nr. 33] den Fürsten zu Solms-Braunfels um Erteilung des Schutzes (Fürst zu Solms-Braunfels’sches Archiv Braunfels, Repertorium zu den Akten in Abteilung A, Band 16, S. 127).
Seine Frau Bargen [Stein Nr. 31] heiratete in zweiter Ehe Abraham Gerson [Stein Nr. 34]; sein Sohn war Heimann Bösmann [Grab Nr. 43].
Unter seinem hebräischen Namen (wie in der Inschrift) wird er erstmals 1791 unter den Schutzjuden in Braunfels genannt (1786 noch nicht); dabei wurde nachträglich bemerkt, dass er an Rosch Chodesch Schewat 5554 = 02.01.1794 verstorben sei (Leo Baeck Institute New York, Jacob Jacobson Collection, Nr. III/81, Steuerbuch der Juden in der Grafschaft Solms-Braunfels 1736-1816, online abrufbar (Stand: 03.11.2014) unter http://www.archive.org/stream/jacobjacobsoncolb11f81).
Bearbeitung
Christa Wiesner, 1984 und 2000, und Andreas Schmidt (Wettenberg), 2015
Bildnachweise
Alle Aufnahmen: Andreas Schmidt (Wettenberg) 2014
Siehe auch
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Orte
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Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Heimann, Bösmann (1793) – Burgsolms“, in: Jüdische Grabstätten <https://lagis.hessen.de/de/personen/juedische-grabstaetten/alle-eintraege/13765_heimann-boesmann-1793-burgsolms> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/juf/13765

