Jehuda genannt Löw, Sohn des Jakob Issachar K“tz (1773) – Burgsolms
Grab Nr. 12
Friedhof
Burgsolms, Jüdischer Friedhof Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Lageplan
PDF-Datei
Burgsolms-012_V
Äußere Merkmale
Material und Größe
Kalkstein · 34 x 60 x 16 (cm)
Platzierung
stehend
Beschreibung
Darstellung: segnende Priesterhände.
Inschrift
Sprache der Vorderseite
hebräisch
Übertragung
siehe Digitalisat in der Bildergalerie
Vorderseite
(Übersetzung der hebräischen Inschrift:)
Hier ruht
der hochgeschätzte ehrwürdige Jehuda Löw, Sohn des
Herrn Jakob Issachar K“tz sel.A.
aus Braunfels. Mit der Seele
Abrahams, Isaaks, Jakobs,
als Lohn dafür sei seine Seele eingebunden im Bunde des Lebens
mit den anderen Gerechten im Garten Eden, Amen. Und er wurde begraben
am Mittwoch, den 11. Sivan
533 n.d.k.Z. (= 2.6.1773).
Hier ruht
der hochgeschätzte ehrwürdige Jehuda Löw, Sohn des
Herrn Jakob Issachar K“tz sel.A.
aus Braunfels. Mit der Seele
Abrahams, Isaaks, Jakobs,
als Lohn dafür sei seine Seele eingebunden im Bunde des Lebens
mit den anderen Gerechten im Garten Eden, Amen. Und er wurde begraben
am Mittwoch, den 11. Sivan
533 n.d.k.Z. (= 2.6.1773).
Verstorbene
- Jehuda genannt Löw, Sohn des Jakob Issachar K“tz
- Sterbetag
- 1773
- Bestattungsdatum
- 2.6.1773
- Geschlecht
- männlich
- Wohnort
- Braunfels
Nachweise
Anmerkungen
Laut Grabstein:
Jehuda (genannt) Löw, Sohn des Herrn Jakob Issachar K“tz sel. A., aus Braunfels, begraben am 02.06.1773.
Das Kürzel K“tz – für Kohen Zedek (gerechter Priester) stehend – ist hier noch nicht als Familienname Katz zu interpretieren, sondern lediglich als Zeichen für die Kohanim.
-----------------------------
Ergänzungen aus Schriftquellen:
Der Verstorbene war wohl der 1765 bis 1773 in Braunfels genannte Löw K“tz der Jüngere.
(Leo Baeck Institute New York, Jacob Jacobson Collection, Nr. III/81, Steuerbuch der Juden in der Grafschaft Solms-Braunfels 1736-1816, online abrufbar (Stand: 03.11.2014) unter http://www.archive.org/stream/jacobjacobsoncolb11f81).
Jehuda (genannt) Löw, Sohn des Herrn Jakob Issachar K“tz sel. A., aus Braunfels, begraben am 02.06.1773.
Das Kürzel K“tz – für Kohen Zedek (gerechter Priester) stehend – ist hier noch nicht als Familienname Katz zu interpretieren, sondern lediglich als Zeichen für die Kohanim.
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Ergänzungen aus Schriftquellen:
Der Verstorbene war wohl der 1765 bis 1773 in Braunfels genannte Löw K“tz der Jüngere.
(Leo Baeck Institute New York, Jacob Jacobson Collection, Nr. III/81, Steuerbuch der Juden in der Grafschaft Solms-Braunfels 1736-1816, online abrufbar (Stand: 03.11.2014) unter http://www.archive.org/stream/jacobjacobsoncolb11f81).
Bearbeitung
Christa Wiesner, 1984 und 2000, und Andreas Schmidt (Wettenberg), 2015
Bildnachweise
Alle Aufnahmen: Andreas Schmidt (Wettenberg) 2014
Siehe auch
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Orte
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Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Jehuda genannt Löw, Sohn des Jakob Issachar K“tz (1773) – Burgsolms“, in: Jüdische Grabstätten <https://lagis.hessen.de/de/personen/juedische-grabstaetten/alle-eintraege/13760_jehuda-genannt-loew-sohn-des-jakob-issachar-k-tz-1773-burgsolms> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/juf/13760


