Grimm, Friedrich Melchior Freiherr von

 
geboren
25.9.1723 Regensburg
gestorben
19.12.1807 Gotha
Beruf
Diplomat, Korrespondent, Kritiker
Konfession
evangelisch
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118697765

Andere Namen

Weitere Namen

Grimm, Friedrich Melchior%Baron de

Wirken

Werdegang

  • Besuch des Gymnasiums in Regensburg
  • Studium an der Universität Leipzig
  • Sekretär des kursächsischen Reichstagsgesandten Graf von Schönberg
  • 1745 bei der Wahl Kaiser Franz I. in Frankfurt am Main
  • 1748/49 Begleiter eines Sohnes des Grafen von Schönberg in Paris, dort Vorleser von Herzog Friedrich von Sachsen-Gotha, dann Secretär des Grafen Friesen, dann Cabinettsecretär beim Herzog von Orléans
  • nach und nach mit der französischen Gesellschaft vertraut
  • 1753 Agent verschiedener Höfe, unter anderem Darmstadts in Paris, als solcher Verfasser der „bulletins litératres“, 1813-1815 als Correspondence litéraire, philosophiques et critique“ veröffentlicht
  • Korrespondent, Vertrauter der Landgräfin Caroline von Hessen-Darmstadt
  • 1776 Sachsen-Gotha. Minister plen. am französischen Hof, 1789 Flucht aus Frankreich, zuletzt in Gotha
  • 1772 Reichsadel
  • 1777 Reichsfreiherrnstand

Werke

  • Correspondence litéraire, philosophiques et critique, 1813-1815;
  • Kurt Schnelle (Hrsg.), Paris zündet die Lichter an. Literarische Korrespondenz, München 1977.

Lebensorte

Regensburg; Leipzig; Paris

Familie

Vater

Grimm, Johann Melchior, 1682-1749, Pfarrer in Regensburg, Sohn des Friedrich Grimm, Gefreiter der Stadtgarde in Regensburg, und der Eva Catharina Neißl, diese Tochter des Andreas Neissl, Stadtprofoss (Militär-Scharfrichter) in Regensburg, und der Ursula Fischgänger

Mutter

Koch, Sibylle Margarete, 1684-1774, Tochter des Johann Georg Koch, Evang. Pfarrer in Regensburg, und der Dorothea Cordula Wonna

Partner

Grimm, Ulrich Wilhelm <Bruder>, 1716-1778

Nachweise

Literatur

  • Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 9, Leipzig 1879, S. 676-678 (Richter; Theodor Süpfle)
  • Neue deutsche Biographie, Bd. 7, Berlin 1966, S. 86-88 (Wilmont Haacke)
  • Wilhelm Kalbfleisch: Friedrich Melchior Grimm und die Große Landgräfin. Ein Kulturbild aus dem 18. Jahrhundert, in: Heimat im Bild. Beilage zum Gießener Anzeiger Nr. 44, Jg. 1934, vom 1.11.1934.

Bildquelle

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Grimm, Friedrich Melchior Freiherr von, “, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/3542_grimm-friedrich-melchior-freiherr-von> (aufgerufen am 29.11.2025)

Kurzform der URL für Druckwerke

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