Berend, Ludwig

geboren
6.8.1868 Hostenbach an der Saar
gestorben
31.3.1940 Wiesbaden
Beruf
Chemiker, Erfinder der Lackkunstharze
Konfession
katholisch

Wirken

Werdegang

  • Ausbildung zum Apotheker
  • 1890 Gehilfenprüfung
  • nach 1890 Chemiestudium in Marburg, Promotion bei Prof. Ernst Schmidt mit einer Arbeit über Alkaloide
  • Erstanstellung bei der Farbenfabrik Bayer in Elberfeld
  • 1910 Geschäftsführer in dem neugegründeten Unternehmen von Dr. Kurt Albert (1881-1945) in Amöneburg
  • 1910 Forschung zur chemischen Veredelung von Kiefernharz woraus ein öllöslicher Kunstharz hervorgeht (Markenname Albertol, Verwendung für Holzlacke, erster Lackharz auf dem Weltmarkt, am 30.11.1910 durch Albert und Berend patentiert)
  • ab 1927 Verwendung des Lackharzes für neue Ford-A-Modelle, dadurch erhebliche Beschleunigung des Trocknungs- und Herstellungsprozesses der Wagen
  • 1931 bis zum Ruhesand Tätigkeit im Unternehmen, experimentelle Forschung mit Emulsionen und Pflanzenschutzmitteln

Netzwerk

Schmidt, Ernst* Albert <Lehrer>, * Halle an der Saale 13.7.1845, † Marburg 5.7.1921, Dr. phil., Dr.-Ing. h.c., Dr. med. h.c., Chemiker, Professor

Akademische Vita

  • Promotion in Marburg@mit einer Arbeit über Alkaloide bei Prof. Dr. Ernst Schmidt

Lebensorte

Hostenbach; Marburg; Elberfeld; Amöneburg

Familie

Vater

Berend, Johann

Mutter

Sauer, Katharina

Partner

Irmler, Gertrud* Elisabeth Blanca, (⚭ Marburg 16.10.1897) * Meffersdorf (Schlesien) 6.6.1864, † Oberursel 29.11.1939, evangelisch, Tochter des Rudolf Karl Irmler und der Katharina Lebins, beide zuletzt in Marburg

Nachweise

Quellen

Literatur

Weblinks

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Berend, Ludwig“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/26873_berend-ludwig> (aufgerufen am 04.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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