Mössinger, Viktor

geboren
8.10.1857 Frankfurt am Main
gestorben
9.8.1915 Dillingen (Friedrichsdorf) (Jagdhaus)
Beruf
Unternehmer, Kunstsammler, Kommunalpolitiker, Mäzen
GND-Explorer
1082442615

Andere Namen

Weitere Namen

Moessinger, Victor

Wirken

Werdegang

  • 1885 als Gesellschafter in die Firma „Elnain & Co.“ des Halbbruders Gottfried Leonhard Daube eingetreten, Produktion von homöopathischen Arzneimitteln
  • 1910 ehrenamtlicher Stadtrat in Frankfurt
  • Vorstandsmitglied im Verein für das Historische Museum und im Städelschen Museums-Verein sowie Mitglied im Freien Deutschen Hochstift
  • Als Sammler besaß er Werke von Hans Thoma, Wilhelm Trübner und Otto Scholderer und begeisterte sich für die französischen Impressionisten,
  • schenkte 1899 dem Städel das Gemälde „Ufer der Seine im Herbst“ von Alfred Sisley, das erste Werk eines französischen Impressionisten in der Sammlung des Museums
  • übernahm 1912 für das Städel die Finanzierung des Gemäldes "Porträt des Dr. Gachet" von Vincent van Gogh

Lebensorte

Frankfurt

Familie

Vater

Mössinger, Gottfried Leonhard, (1815-1887) Kaufmann, Friseur, Perückenmachermeister

Mutter

Dietz, Maria Katharina, (1824-1891), sie verheiratet I. mit N.N. Daube, geschieden

Partner

Rumpf, Johanna, (⚭ Frankfurt am Main 14.4.1884) * Frankfurt am Main 14.7.1862, Tochter des Johann Georg Rumpf, Maler- und Lackierermeister, und der Juliane Walluff

Verwandte

Mössinger, Marie <Tochter>, (1889-1967) heiratet 1916 den Städeldirektor Georg Swarzenski (1876–1957)

Nachweise

Quellen

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Mössinger, Viktor“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/26798_moessinger-viktor> (aufgerufen am 31.10.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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