Bösken, Franz
geboren
27.2.1909 Meppen gestorben
11.8.1976 Mainz Beruf
Musikwissenschaftler Titel
Prof. Dr. phil. GND-Explorer
101371365Wirken
Werdegang
- Besuch des Gymnasiums in Papenburg, Abitur
- ab 1928 Studium der Philosophie an den Universitäten Köln, München, Paris, Münster und Freiburg (Schweiz)
- zunächst in der musikalischen Jugendbewegung in Wiesbaden tätig
- 1.5.1937 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnr. 4.795.820)
- ab 1943 Dozent an der Hochschule für Musikerziehung in Graz
- nach 1945 in Schornsheim (Rheinhessen) wohnhaft
- 1949/50 Studium am Staatlichen Institut für Musikpflege in Mainz
- ab 1950 am Gymnasium in Mainz, zuletzt Studienrat
- ab 1952 Fachberater für Orgeldenkmalpflege beim Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz
- 1961 Mitbegründer und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte
- ab 1964 Dozent für Musikerziehung am Staatlichen Hochschulinstitut für Musik in Mainz, 1966 Professor
- Verdienste um die Erforschung der Orgelgeschichte und Orgelkunde und der landeskundlichen Musikgeschichte
Werke
- Musikgeschichte der Stadt Osnabrück. Die geistliche und weltliche Musik bis zum Beginne des 19. Jahrhunderts (Diss. phil. 1936)
- Die Orgelbauerfamilie Stumm aus Rhaunen-Sulzbach und ihr Werk. Ein Beitrag zur Geschichte des Orgelbaus am Mittelrhein (1960)
- Quellen und Forschungen zur Orgelgeschichte des Mittelrheins (1967/1975)
Lebensorte
Wiesbaden; Schornsheim; Mainz
Familie
Vater
Bösken, Edmund, später Gymnasialdirektor
Mutter
Rolenkohl, Antonie
Nachweise
Literatur
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 66, Nr. 372
- Gedenkreden für Franz Bösken 1909-1976, Mainz 1977
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bösken, Franz“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/26600_boesken-franz> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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