Goedecke, Walter Otto Heinrich*
geboren
14.7.1881 Berlin gestorben
21.10.1959 Siegen Beruf
Verwaltungsbeamter, Regierungspräsident Konfession
evangelisch-lutherisch GND-Explorer
1049176375Wirken
Werdegang
- 14.12.1904 Gerichtsreferendar
- 24.9.1906 Regierungsreferendar in Oppeln (heute Opole/Polen)
- 9.10.1909 Regierungsassessor beim Landratsamt Neuss, 11.2.1911 beim Landratsamt Geldern, 1.10.1912 bei der Regierung und im Sommer 1914 beim Oberpräsidium in Münster
- 1919-1935 Landrat des Kreises Siegen
- in den Kapp-Putsch involviert
- 1.5.1933 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 2.930.568)
- dann stellvertretender Regierungspräsident in Aurich
- kurz darauf Vizepräsident und 1942-1945 (Pensionierung) Regierungspräsident in Münster (Westfalen), ab 1943 zugleich kommissarischer Generallandschaftsdirektor
- April 1945 von der britischen Militärregierung aus dem Amt entfernt, Juni 1945 verhaftet
- nach längerem Entnazifizierungsverfahren schließlich als „unbelastet“ eingestuft
- Ruhestand in Siegen
- der „getreuer Eckart des Siegerlandes“ (zit. nach Renkhoff)
Lebensorte
Oppeln; Siegen; Aurich; Münster (Westfalen)
Nachweise
Literatur
- Lilla, Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen und Lippe (1918–1945/46). Biographisches Handbuch, Münster 2004, S. 159
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 235, Nr. 1324
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Goedecke, Walter Otto Heinrich*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/26523_goedecke-walter-otto-heinrich> (aufgerufen am 02.11.2026)
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