Hölderlin, Johann Christian Friedrich*

geboren
20.3.1770 Lauffen am Neckar
gestorben
7.6.1843 Tübingen
Beruf
Dichter
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118551981

Wirken

Werdegang

  • Besuch der Lateinschule Nürtingen
  • 1784-1788 Besuch der Klosterschulen in Denkendorf und Maulbronn
  • Theologiestudium am der Universität Tübingen, 1790 Magister
  • auf Vermittlung von Johann Gottfried Ebel ab 1796 Hauslehrer bei der Frankfurter Bankiersfamilie Gontard
  • September 1798-Juli 1800 lebte er bei dem befreundeten Isaak von Sinclair in Homburg vor der Höhe und verfasste hier den zweiten Teil des „Hyperion“, den „Tod des Empedokles“ und zahlreiche Gedichte
  • Juli 1804-September 1806 erneut in Homburg vor der Höhe als Hofbibliothekar, in dieser Zeit Arbeit an seinen Sophokles- und Pindarübertragungen und Veröffentlichung mehrerer literaturtheoretischer Abhandlungen
  • in Homburg, das die zweitgrößte Sammlung an Hölderlin-Handschriften besitzt, ist die Erinnerung an ihn auch im späten 19. Jahrhundert, als er weithin vergessen war, lebendig geblieben
  • 1883 Hölderlin-Denkmal in Homburg vor der Höhe

Lebensorte

Nürtingen; Tübingen; Frankfurt am Main; Homburg vor der Höhe

Familie

Vater

Hölderlin, Heinrich Friedrich, GND, 1736–1772, Klosterhofmeister und geistlicher Verwalter in Lauffen am Neckar, Sohn des Friedrich Jakob Hölderlin, GND, 1703–1762, Klosterhofmeister und geistlicher Verwalter in Lauffen am Neckar, und der Elisabeth Juliane Haselmayer

Mutter

Heyn, Johanna Christiana, 1748–1828, Tochter des Johann Andreas Heyn, 1712–1772, Pfarrer in Cleebronn, und der Johanna Rosina Sutor, 1725–1802, die wesentlichen Anteil an der Erziehung Hölderlins hatte

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hölderlin, Johann Christian Friedrich*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/26135_hoelderlin-johann-christian-friedrich> (aufgerufen am 14.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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