Oberlindober, Hanns
geboren
5.3.1896 München gestorben
6.4.1949 Warschau Beruf
Kaufmann, Parlamentarier Konfession
katholisch GND-Explorer
124748252
Oberlindober, Hanns
Wirken
Werdegang
- Besuch eines humanistischen Gymnasiums in Berlin
- 1914-1918 Teilnehmer am Ersten Weltkrieg, schwer verwundet
- 1919-1927 kaufmännisch tätig, zugleich ab 1922 auch für die NSDAP (Mitglieds-Nr. 14.765)
- 1924-1929 Mitglied des Stadtrats in Straubing (NSDAP), zeitweise als Fraktionsvorsitzender
- 1930-1945 Mitglied des Deutschen Reichstages (NSDAP), 1930-1932 für den Wahlkreis 7 (Breslau), ab 1932 für den Wahlkreis 19 (Hessen-Nassau)
- 1930 Leiter der Kriegsopferabteilung in der Reichsleitung der NSDAP, 1933 Reichskriegsopferführer
- SA-Brigadenführer
- 1933 Kaufmann in Obermenzing
- am Ende des Zweiten Weltkriegs in amerikanischer Kriegsgefangenschaft, Auslieferung an Polen, wo er in einem Warschauer Krankenhaus verstarb
Funktion
- Deutschland, Reichstag, Mitglied (NSDAP), 1930-1945
Werke
Lebensorte
Berlin; Straubing; Obermenzing
Nachweise
Literatur
- Klein, Die Hessen als Reichstagswähler, Bd. 2/2, Marburg 1993, S. 2104
Bildquelle
unbekannt, OberlindoberHanns1936, als gemeinfrei gekennzeichnet (beschnitten)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Oberlindober, Hanns“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/25920_oberlindober-hanns> (aufgerufen am 15.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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