Münzenberg, Willi
geboren
14.8.1889 Erfurt gestorben
21./22.6.1940 Le Caugnet bei Saint Marcellin (Frankreich) Beruf
Fabrikarbeiter, Publizist, Verleger, Parlamentarier Konfession
evangelisch; konfessionslos GND-Explorer
118585541
Münzenberg, Willi
Andere Namen
Geburtsname
Münzenberg, Wilhelm
Wirken
Werdegang
- Arbeiter in einer Schuhfabrik in Erfurt
- 1909/10 Wanderschaft Hausbursche in Zürich
- 1914-1921 Sekretär der Sozialistisch-Kommunistischen Jugendinternationale
- ab 1921 Internationaler Sekretär und Leiter der Internationalen Arbeiterhilfe
- 1921 Gründung der „Arbeiter-Illustrierten-Zeitung“, Betrieb des „Neuen Deutschen Verlags“ und der „Universum-Bibliothek“
- 1924-1933 Mitglied des Deutschen Reichstages (KPD; jeweils für den Wahlkreis 19 Hessen-Nassau)
- wohnhaft in Berlin-Pankow
- 1933 nach dem Reichstagsbrand Flucht in nach Frankreich, dort „Welthilfskomitees für die Opfer des deutschen Faschismus“
- Internierung nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich
Funktion
- Deutschland, Reichstag, Mitglied (KPD), 1924-1933
Lebensorte
Berlin
Familie
Vater
Münzenberg, Friedrich Karl, Güteragent und Gastwirt, angeblich unehelicher Sohn des Freiherrn Wilhelm Adolf von Seckendorff, GND, 1801–1866
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 18, Berlin 1997, S. 553 f. (Tilman Schulz)
- Klein, Die Hessen als Reichstagswähler, Bd. 2/2, Marburg 1993, S. 2104
Bildquelle
anonym, WillyMünzenberg2, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Münzenberg, Willi“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/25555_muenzenberg-willi> (aufgerufen am 19.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/25555