Kalenberg, Burkhard von
belegt seit
1552 gestorben
21.10.1600 Rothwesten Beruf
Hofrat, Diener, Hofmeister, Zuchtmeister, OberamtmannFamilie
Vater
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch
Burkhard v. Kalenberg, Sohn des Statthalters Heiderich v. K.1, studiert 1552 in Marburg2, wurde von Landgraf Wilhelm IV. 1575 Dezember 31 zum Hofrat und Diener in der Kanzlei bestellt3, kommt seitdem ununterbrochen in dieser Stellung vor bis mindestens 1583 März 104. 1581 April 1 hatte er eine nebenamtliche Bestellung erhalten zum Hof- und Zuchtmeister des jungen Landgrafen Moritz beneben dem praeceptori5. Nach Landgraf Philipps des Jüngeren Tode wurde er 15836 oder 15847 Oberamtmann der Niedergrafschaft Katzenelnbogen, in dieser Stellung blieb er bis zu seinem am 21. Oktober 1600 in Rothwesten erfolgten Tode8. Er starb im 57. Lebensjahr und wurde am 25. Oktober in der Kirche in Immenhausen begraben9. Er wollte sich 1588 Januar 21 auf dem Hause Rheinfels verheiraten mit Johannetta, Tochter des Friedrich v. Eltz zu Eltz10.
Burkhard v. Kalenberg, Sohn des Statthalters Heiderich v. K.1, studiert 1552 in Marburg2, wurde von Landgraf Wilhelm IV. 1575 Dezember 31 zum Hofrat und Diener in der Kanzlei bestellt3, kommt seitdem ununterbrochen in dieser Stellung vor bis mindestens 1583 März 104. 1581 April 1 hatte er eine nebenamtliche Bestellung erhalten zum Hof- und Zuchtmeister des jungen Landgrafen Moritz beneben dem praeceptori5. Nach Landgraf Philipps des Jüngeren Tode wurde er 15836 oder 15847 Oberamtmann der Niedergrafschaft Katzenelnbogen, in dieser Stellung blieb er bis zu seinem am 21. Oktober 1600 in Rothwesten erfolgten Tode8. Er starb im 57. Lebensjahr und wurde am 25. Oktober in der Kirche in Immenhausen begraben9. Er wollte sich 1588 Januar 21 auf dem Hause Rheinfels verheiraten mit Johannetta, Tochter des Friedrich v. Eltz zu Eltz10.
Nachweise
Fußnoten
- Leichpredigt des Gregorius Schönfeld (Marburger Archivbibliothek XV B 320). ↑
- Stölzel, Richtertum 1, 153. ↑
- Revers in Urkunden, Bestallungen. Daß er 1577 der erste adlige Vizekanzler gewesen sei, wie Stölzel (Gel. Richtertum 1, 415) angiebt, kann nur auf einem Mißverständnisse beruhen. ↑
- Tischordnung. Vereinzelt noch einmal als Rat in Cassel 1585 Januar 18 (Tischordnung). ↑
- Revers in Urkunden, Bestallungen. Er kommt aber schon 1580 Oktober 1 in dieser Hofmeisterstellung vor (siehe Hans Ludwig v. Harstall) und soll davor Hofmeister des Grafen Otto zu Solms gewesen sein (alleinige Quelle Schönfelds Leichpredigt). Auch das Wandgemälde im Renthof in Cassel von 1580 bezeichnet ihn als des jungen Herrn Hofmeister (ZHG 13, 369). ↑
- Aufzeichnung des Dominicus Porss. Siehe Heinrich Herr zu Isenburg. ↑
- Siehe Anm. 1 ↑
- Ebd. ↑
- Ebd. ↑
- Schreiben an Landgraf Ludwig dem Älteren 30. Dezember 1587 (Akten betr. Landgraf Ludwig IV. von Marburg, Varia, O. W. S. 12). ↑
Literatur
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 120 f.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kalenberg, Burkhard von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/25311_kalenberg-burkhard-von> (aufgerufen am 11.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/25311