Bruns, Hans

geboren
7.10.1895 Stade
gestorben
8.3.1971 Marburg
Beruf
Theologe, Pastor, Pfarrer, Evangelist, Bibelübersetzer
Konfession
evangelisch
GND-Explorer
118674862

Andere Namen

Weitere Namen

Bruns, Johannes

Wirken

Werdegang

  • 1914 Studium der Theologie in Tübingen
  • Mitglied der Deutschen Christlichen Studentenvereinigung (DCSV), Leibfuchs von Heinrich Oltmann, dem späteren reformierten Pastor in Loga und Vorsitzenden der Bekenntnisgemeinschaft innerhalb der ev.-ref. Landeskirche der Provinz Hannover
  • Kriegseinsatz
  • Studium in Göttingen, Berlin, in Göttingen Kreisleiter des DCSV
  • Vikar in Kirchlinteln bei Verden
  • ½ Jahr Hauslehrer des Fürsten Knyphausen auf Schloss Lütetsburg
  • Pfarrer in Drochtersen
  • 1924 Pfarrer in Hollen, Ostfriesland
  • 1933 zunächst begeistert für die „Glaubensbewegung Deutsche Christen“
  • 13.11.1933 zusammen mit Aden (Steenfelde) und Heinemeier (Firrel) Lossagung von der „Glaubensbewegung Deutsche Christen“
  • 1934 Pfarrer des „Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverband“ in Marburg und Mitgründer der Bekennenden Kirche
  • als Betreuungsoffizier in Fulda und in Frankfurt am Main 1943 zwangsreglementiert
  • illegale Evangelisationen und Freizeiten insbesondere in Ostfriesland
  • 1945 Rehabilitation
  • 1956 Gründung der „Moralischen Aufrüstung“ in Deutschland als „Marburger Kreis“
  • seine Bibelübersetzungen erreichten hohe Auflagen

Lebensorte

Tübingen; Göttingen; Berlin; Kirchlinteln

Familie

Vater

Bruns, Bernhard Johannes, * Osteel 23.6.1864, Pastor in Stade

Mutter

Müntinga, Bernhardine

Partner

Jänisch, Marianne, Heirat 1923

Verwandte

Bruns, Warner <Sohn>, Pfarrer in Loga

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Bruns, Hans“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/24527_bruns-hans> (aufgerufen am 08.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/24527