Pohlen, Manfred

geboren
11.8.1930 Ochtendung
gestorben
11.10.2024 Marburg
Beruf
Psychiater, Hochschullehrer
Titel
Prof. Dr. med.
Konfession
katholisch
GND-Explorer
105663735

Wirken

Werdegang

  • 1936-1940 Grundschule Ochtendung
  • 1940-1949 Görres-Gymnasium Koblenz, dort am 1.7.1949 Abitur
  • August 1949-Oktober 1950 Tätigkeit im Bergbau untertage
  • 1950-1952 und 1952-1957 Studium zunächst der Naturwissenschaften, ab 1951 Medizin und ab 1955 zusätzlich Philosophie an den Universitäten Mainz und Bonn
  • 26.1.1957 medizinisches Staatsexamen und Approbation
  • 1957-1961 Tätigkeit als Assistenzarzt am Alexianer-Krankenhaus Porz-Ensen, an der Kurklinik Wittgenstein, Berleburg und an den Städtischen Krankenanstalten Remscheid
  • 1961-1966 Wissenschaftlicher Assistent an der Psychiatrischen- und Nervenklinik der Universität Freiburg
  • 1966-1968 Wissenschaftlicher Assistent an der Psychosomatischen Klink der Klinischen Universitätsanstalten in Heidelberg
  • 24.11.1961 Promotion zum Dr. med. an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn
  • 4.3.1964 Anerkennung als Facharzt für Nerven- und Gemütskrankheiten durch die Landesärztekammer Baden-Württemberg in Freiburg
  • 1968-1974 Oberarzt an der Forschungsstelle für Psychopathologie und Psychotherapie in der Max Planck-Gesellschaft München
  • 23.12.1971 Erteilung der Venia Legendi für Psychiatrie und Psychoanalyse durch die Medizinische Fakultät der TU München
  • 1971-1974 Privatdozent an der TU München und Leiter der Klinischen Abteilung der Forschungsstelle für Psychopathologie und Psychotherapie in der Max Planck-Gesellschaft
  • 1.10.1973 Ernennung zum Professor für Psychotherapie (H 3) an der Philipps-Universität Marburg
  • seit 1974 Ärztlicher Leiter der Klinik und Poliklinik für Psychotherapie an der Universität Marburg
  • seit 1991 Stellvertretender Geschäftsführender Direktor des Medizinischen Zentrums für Nervenheilkunde an der Universität Marburg

Studium

1950-1952 und 1952-1957 Studium zunächst der Naturwissenschaften, ab 1951 Medizin und ab 1955 zusätzlich Philosophie an den Universitäten Mainz und Bonn

Akademische Qualifikation

  • 24.11.1961 Promotion zum Dr. med. an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn
  • 23.12.1971 Habilitation für Psychiatrie und Psychoanalyse durch die Medizinische Fakultät der TU München

Akademische Vita

  • Marburg, Universität / Fachbereich 20 Medizin / Psychotherapie / Professor / 1973-1998

Mitgliedschaften

1964 Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde (DGPN)
1973 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) und der Hessischen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (HGSP)
1977 Deutsche Gesellschaft für Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT)
1978 Wissenschaftlicher Beirat der Zeitschrift "Psychoanalyse"
2023-2024 Vorsitzender der von ihm mitgegründeten Pohlen-Bautz-Holzherr-Stiftung

Werke

Lebensorte

Ochtendung; Koblenz; Mainz; Bonn; Freiburg im Breisgau; Heidelberg; Marburg

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Pohlen, Manfred“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/24381_pohlen-manfred> (aufgerufen am 30.10.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/24381