Gersfeld, Liebmann

geboren
24.4.1808 Gelnhausen
gestorben
18.3.1876 Marburg
Beruf
Rabbiner
Konfession
jüdisch

Wirken

Werdegang

  • Talmudstudium bei Moses Tobias Sondheimer in Hanau und bei Callmann Mengeburg in Darmstadt
  • 1831 Ordination durch Seckel L. Wormser in Michelstadt
  • 1831-1834 Studium der Mosaischen Theologie und der Philosophie an der Universität Marburg
  • 1834 Staatsexamen bei Moses Gosen
  • ab 1836 Lehrer in Gelnhausen und zweiter Rabbiner an der Seite von Hirsch Kunreuther
  • ab 1845 Kreisrabbiner in Rodenberg/Kreis Schaumburg
  • ab 1851 Kreisrabbiner in Rotenburg an der Fulda
  • ab 1862 Provinzialrabbiner für Oberhessen mit Sitz in Marburg

Funktion

  • Gelnhausen, Ortsrabbiner, 1836
  • Rotenburg an der Fulda, Kreisrabbiner, 1851-1862
  • Marburg, Provinzialrabbiner, 1862-1876

Lebensorte

Hanau; Darmstadt; Michelstadt; Marburg; Gelnhausen; Rodenburg

Familie

Vater

Gersfeld, Jacob, Schullehrer

Mutter

Gersfeld, Sara, geborene Liebmann

Partner

Wertheim, Theodora (Dorchen), geboren Rotenburg an der Fulda 6.2.1831, Heirat Morschen 19.4.1852, gestorben Marburg 7.4.1869, Tochter des Kaufmanns Leiser Wertheim und dessen Ehefrau Merle, geborene Hess

Verwandte

Guckenheimer, Sara <Tochter>, geborene Gersfeld, geboren Rotenburg an der Fulda, Heirat mit Samuel Guckenheimer, gestorben Frankfurt am Main 24.9.1879 im Alter von 26 7/12 Jahren

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Gersfeld, Liebmann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/23724_gersfeld-liebmann> (aufgerufen am 06.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/23724