Sommer, Karl Robert*
geboren
19.12.1864 Grottkau (heute Grodków/Polen) gestorben
2.2.1937 Gießen Beruf
Psychiater, Neurologe, Professor Titel
Prof. Dr. phil.; Dr. med. GND-Explorer
118934228Wirken
Werdegang
- Studium der Medizin und Philosophie an den Universitäten Freiburg, Leipzig und Berlin
- 23.7.1887 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Berlin
- 1889 Assistent an der Provinzialirrenanstalt in Rybnik (Schlesien) (heute Polen)
- 1890 Assistent an der psychiatrischen Klinik in Würzburg
- 6.5.1891 Promotion zum Dr. med. an der Universität Würzburg
- 20.2.1892 Habilitation an der Universität Würzburg, Privatdozent
- 27.3.1895 außerordentlicher Professor der Psychiatrie und Direktor der psychiatrischen Klinik an der Universität Gießen
- 14.12.1896 ordentlicher Professor der Psychiatrie an der Universität Gießen
- 1904 mit Georg Elias Müller, Hermann Ebbinghaus, Oswald Külpe, Ernst Meumann und Friedrich Schumann Gründer der „Gesellschaft für experimentelle Psychologie“ in Gießen
- 1.11.1933 Emeritierung
Werke
- Locke's Verhältniss zu Descarte (1887)
- Grundzüge einer Geschichte der deutschen Psychologie und Aesthetik von Wolff-Baumgarten bis Kant-Schiller (1892)
- Goethe im Lichte der Vererbungslehre (1908)
- Familienforschung und Vererbungslehre, Vererbungs- und Rassenlehre
- Gießener Universitäts-Bilderbuch
- Methoden der Vererbungsforschung
- Schweizer Soldan-Familien
- Tierpsychologie
- Familienforschung und Vererbungslehre
- Goethes Wetzlarer Verwandtschaft
Lebensorte
Freiburg im Breisgau; Leipzig; Berlin; Gießen
Nachweise
Literatur
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [94]
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sommer, Karl Robert*, “, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/23568_sommer-karl-robert> (aufgerufen am 29.11.2025)
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