Cahensly, Simon Peter* Paul*
geboren
28.10.1838 Limburg an der Lahn gestorben
25.12.1923 Koblenz Beruf
Kaufmann, Sozialpolitiker, Parlamentarier, Kommunalpolitiker Konfession
katholisch GND-Explorer
118666517
Cahensly, Simon Peter* Paul*
Wirken
Werdegang
- Schulbildung in Limburg und ab 1852 in Trier
- 1856-1859 kaufmännische Ausbildung in Köln
- 1861-1868 Kaufmann in Le Havre
- 1871 Gründung des „St. Raphael-Vereins“ zum Schutz katholischer Auswanderer, 1888 dessen Generalsekretär, 1899-1918 dessen Präsident
- Förderung einer einer kirchlichen und staatlichen Auswanderungsbetreuung veranlasste und seit 1898 der Seemannsmission. Vorkämpfer katholischer Sozialpolitik
- Entwicklung des elterlichen Geschäfts in Limburg zu einer Großhandelsfirma
- Stadtverordnetenvorsteher in Limburg
- 1886-1915 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses, 1886-1888 für den Wahlkreis Wiesbaden 9 (Unterwesterwaldkreis), ab 1889 für den Wahlkreis Wiesbaden 5 (Limburg) (Zentrum), 4.2.1916 ausgeschieden
- 1893 und 1907 erfolglose Kandidaturen für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Wiesbaden 4: Diez, Hadamar, Limburg, Runkel, Weilburg (Zentrum)
- 1898-1903 Mitglied des Deutschen Reichstages für den Wahlkreis Wiesbaden 4: Diez, Hadamar, Limburg, Runkel, Weilburg (Zentrum)
- Geheimer Kommerzienrat und Ehrenbürger von Limburg 1913
- seit 1914 in Boppard, seit 1917 in Koblenz wohnhaft
Funktion
- Preußen, Abgeordnetenhaus, Mitglied, 1886-1915
- Deutschland, Reichstag, Mitglied, 1898-1903
Werke
- Werke besonders über den St. Raphael-Verein
- ab 1886 Herausgeber des „Raphael-Blattes“
Lebensorte
Limburg an der Lahn; Trier; Köln
Familie
Vater
Cahensly, Peter Paul, Kaufmann, 1772-1845, Sohn des Florian Lucius Cahensly in Seth (Kanton Graubünden/Schweiz) und der Anna Maria Capres
Mutter
Stöck, Maria Anna, aus Bernkastel, 1797-1868
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 3, Berlin 1957, S. 91 (Franz Richter)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 99, Nr. 559
- Klein, Die Hessen als Reichstagswähler, Bd. 1, Marburg 1989, S. 766, 771, 775, 780, 1036
- Biographisches Handbuch für das preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918, Düsseldorf 1988, Nr. 324
- Kosch, Katholisches Deutschland, S. 300 f.
- W. Nathern, P. P. Cah. (1938)
- Lexikon für Theologie und Kirche 2 (1958), S. 873
- Schwarz, MdR, S. 286
- Wolf-Heino Struck, in: Nassauische Annalen 89 (1978), S. 107
- Wolf-Heino Struck, in: Hessisches Auswandererbuch, S. 56 f.
- Schatz, S. 213, 220
- Limburg-Weilburg, S. 212, 410, 565 f.
Bildquelle
zeitgenössischer Fotograf, Cahensly Peter Paul, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Cahensly, Simon Peter* Paul*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/2226_cahensly-simon-peter-paul> (aufgerufen am 02.07.2026)
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