Mülenbach, Otto von

 
belegt seit
1401
belegt bis
12.1.1450
Beruf
Helfer, Diener, Amtmann, Rat

Wirken

Funktion

  • Wolfhagen, Amtmann, 1413

Lebensorte

Wolfhagen

Familie

Partner

N.N., Gesine

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Helfer Landgraf Hermanns im Mainzer Krieg 14011, sein Diener [1406] Februar/März2, quittiert 1411 Januar 23 Landgraf Hermann über 50 fl., die ihm zu 1410 November 11 fällig waren3, wird 1413 Juli 8 Amtmann zu Wolfhagen4. 1414 März 3 verschreibt ihm Landgraf Ludwig I. 10 Mark auf die Stadt Grebenstein5 und bekennt 1418 September 22, Otto und seiner Frau Gesine von Landgraf Hermann her noch 100 fl. zu schulden, wofür er ihm eine Gülte von 10 fl. auf die Stadt Spangenberg anweist6. Im Dienst Landgraf Ludwigs 1420 Oktober 77, [1423] Februar8. 1428 September 5 ist er zusammen mit Eckhard von Röhrenfurth landgräflicher Helfer in den Grenzstreitigkeiten zwischen Hessen und dem Stift Hersfeld bei Seulingssee und Friedewald9. Amtmann zu Wildeck wohl schon 1430 November 1310, sicher 1432 November 1211, 1431 Februar 10 erhält er vom Kammerschreiber 56 fl. als Ersatz seiner Pferdeschäden12. Vogt zu Friedewald 1435 Oktober 2713 und zu Wildeck 1438 Oktober 2714. 1436 befreit Landgraf Ludwig Mülenbachs umfangreichen Besitz zu Ochshausen15. Im März 1449 begleitet er den hessischen Marschall Johann Meisenbug auf den Tag zu Bamberg16 und ist noch 1450 Januar 12 Rat Landgraf Ludwigs I.17.

Nachweise

Fußnoten

  1. Küch, Landgraf Hermann II. (ZHG 29, 1894) S. 103. Er wird oft nur Mulenbach genannt, aber wiederholt auch v. M. und Junker.
  2. Armbrust Göttingen (ZHG 42, 1908) S. 41/42 Nr. 91, 92.
  3. Urkk., Quittungen. Hier wird seine Frau Gesa genannt.
  4. Rechn. I, Wolfhagen (115/1 Bl. 21).
  5. Kopiar 4 Nr. 274.
  6. Kopiar 4 Nr. 152.
  7. Rechn. I, Lichtenau (70/3 Bl. 24): ... quam der kuchenmeister und Otte Mulenbach mit 20 pherden, als sii mit myns herren reden zum Allerberge gewest waren. Mülenbach war damals also noch nicht Rat Landgraf Ludwigs.
  8. Armbrust, Göttingen (ZHG 45, 1911) Nr. 117.
  9. Urkk., Gen.-Rep. Seulingssee.
  10. Küch, Landgraf Ludwig I. (ZHG 43, 1909) S. 213 Nr. 129.
  11. Urkk., Gen.-Rep. Ulfen.
  12. Küch a. a. O. S. 222 Nr. 229.
  13. Kopiar 4 Nr. 395.
  14. Urkk., Gen.-Rep. Born.
  15. Kopiar 4 Nr. 395.
  16. Rechn. I, Vacha (111/5 Bl. 13).
  17. Huyskens, Werraklöster Nr. 637.

Quellen

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Mülenbach, Otto von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21690_muelenbach-otto-von> (aufgerufen am 11.04.2026)

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