Horovitz, Jakob

 
geboren
30.4.1873 Lauenburg (Pommern)
gestorben
16.2.1939 Arnheim
Beruf
Rabbiner, Religionswissenschaftler
Titel
Dr. phil.
Konfession
jüdisch
GND-Explorer
117009997

Wirken

Werdegang

  • Studium an den Universitäten Marburg und Berlin
  • Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg
  • Lehrer und Dozent für jüdische Religionswissenschaften an der Simultanen Pädagogischen Akademie Frankfurt am Main
  • Rektor der Religionsschule der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
  • konservativer Rabbiner der Israelitischen Gemeindesynagoge in Unterlindau 23 und der Synagoge Bockenheim (Schloßstraße)
  • 1939 (Wochen vor den Novemberpogromen) Verhaftung und Folterung im Gefängnis, anschließend zutiefst traumatisiert
  • „Er kam als gebrochener Mann aus dem Gefängnis und war geisteskrank geworden.“ (Arnsberg 1983, S. 213), anschließende Erlaubnis zur Ausreise nach Holland

Studium

Studium in Marburg und Berlin

Akademische Qualifikation

  • Promotion in Marburg

Akademische Vita

  • Simultane Pädagogische Akademie Frankfurt am Main // Lehrer und Dozent / jüdische Religionswissenschaften /

Werke

Lebensorte

Marburg; Berlin; Frankfurt am Main

Familie

Vater

Horovitz, Markus, 1844–1910, Rabbiner, Dr.

Partner

Wiener, Charlotte, geboren Kattowitz (Oberschlesien) 14.2.1881

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Horovitz, Jakob“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/18419_horovitz-jakob> (aufgerufen am 19.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/18419